Privatinsolvenz 2016: Wissenswertes zu diesem Thema! (Infografik)

PrivatinsolvenzWenn Schulden nicht mehr beglichen werden können, bleibt in letzter Instanz eigentlich nur noch der Gang in die sogenannte Privatinsolvenz. Ein Verfahren, welches  es einem Überschuldeten ermöglicht innerhalb eines gesetzlich definierten Zeitraumes durch kontrollierte Entschuldung eben jene Schulden wieder loszuwerden. Ein Verfahren, welches sich in Deutschland recht schnell etabliert hat, denn immer mehr Menschen leiden unter einer sehr hohen Verschuldung, was unsere Infografik zum Thema Schulden belegt. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von der unerwarteten Arbeitslosigkeit, einer Scheidung über plötzliche Langzeit-Erkrankung bis hin zum unkontrollierten Konsum mithilfe zahlreicher Kredite.

Billige Kredite ebnen nicht selten den Weg in die Privatinsolvenz

Gerade bei den Krediten ist das Thema der möglichen Überschuldung in hohem Maße aufgrund der aktuellen Zinssituation gegeben. Kaum eine Bank, die nicht mit dem schnellen und vor allem billigen Geld auf Kundenfang geht.  Es ist eine alte Finanzregel, dass mit billigen Krediten recht einfach der Konsum angekurbelt werden kann, was wiederum der Wirtschaftleistung zugute kommt. Die Crux an der Sache ist jedoch, dass nicht jeder Verbraucher auf Dauer verantwortungsvoll mit jenen Möglichkeiten der schnellen Geldbeschaffung umgehen kann. Dafür sind dann die Verlockungen der Konsumgesellschaft bei dem Einen oder Anderen dann doch zu gross und somit ist der Weg in die Überschuldung fast schon vorprogrammiert. Was dann nicht selten in der Privatinsolvenz endet.

Fakten zum Thema Privatinsolvenz

Unterstützt wird diese Aussage von zahlreichen Statistiken und Erhebungen zum diesem Thema, welche wir in der folgenden Infografik "Privatinsolvenzen in Deutschland 2016" zusammengestellt haben.  Interessant ist hierbei der aus Insolvenzen im Allgemeinen im Jahr 2016 entstandene wirtschaftliche Schaden in Höhe von 27,5 Milliarden Euro!

 Rückblick 2016 Privatinsolvenz

Unser Fazit

Wie sich aus der Infografik gut erkennen lässt, ist der Verlust des Arbeitsplatzes Ursache Nummer 1 für den erforderlichen Gang in die Privatinsolvenz. Traurig ist, dass der zweithäufigste Grund die sogenannte Einkommensarmut ist. Dies bedeute, dass ein Mensch, der in einem Beschäftigungsverhältnis steht und somit eine bezahlte Arbeitsleistung erbringt so schlecht bezahlt wird, dass er mit diesem Einkommen dauherhaft nicht in der Lage ist, einen gesicherten Lebensstandard zu erreichen, der ihn vor einer konsequenten Verschuldung und damit drohenden Überschuldung eg. Privatinsolvenz schützt! Und dies trotz ! gesetzlicher Festlegung eines Mindestlohns! Kaum zu glauben, aber eine traurige, weil belegbare Gewissheit!

Zurück zur Artikelübersicht

Beitrag gefällt Dir? Dann teile Ihn doch bitte....Bereits 0 Mal geteilt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.